Jose CabelloWEBDESIGN · DIGITALE STRATEGIE

ENTSCHEIDUNGEN ZU IHRER WEBSITE

Was Sie einen Webdesigner fragen sollten, bevor Sie ihn beauftragen

Eine Website zu beauftragen ist eine wichtige Entscheidung und für Außenstehende schwer zu beurteilen: Angebote unterscheiden sich stark, und es ist kaum zu erkennen, was dahintersteckt. Das sind die Fragen, die ich auf der anderen Seite des Tisches stellen würde, und die Antworten, die Sie beruhigen oder nachdenklich machen sollten.

Vor den Fragen: Wissen Sie, was Sie brauchen

Die Antworten eines Designers lassen sich nur beurteilen, wenn Sie wissen, was Sie von der Website erwarten. Halten Sie vor der Angebotsanfrage schriftlich fest:

  • Was die Website erreichen soll: Anfragen, Buchungen, Verkäufe, Vertrauen.
  • Für wen sie gedacht ist und welche Leistungen wichtig sind.
  • Was Sie schon haben: Logo, Fotos, Texte, Domain, eine frühere Website.
  • Ein ungefähres Budget und einen Termin.

Wenn Sie unsicher sind, hilft der Ratgeber was eine Website kostet bei der Orientierung.

Zum Ablauf

  • Wie arbeiten Sie, Schritt für Schritt? Gute Profis erklären die Phasen, was sie von Ihnen brauchen und wann.
  • Was werden Sie mich zu meinem Unternehmen fragen? Fragt niemand nach Ihren Kunden und Zielen, wird die Website blind gestaltet.
  • Wie viele Korrekturrunden sind enthalten? Und was passiert, wenn Sie mehr brauchen.
  • Wie lange dauert es, und wovon hängt das ab? Verzögerungen kommen fast immer von den Inhalten. Fragen Sie, wer dafür zuständig ist.

Zu Texten und Inhalten

Die am häufigsten vergessene Frage, und die mit dem größten Einfluss auf das Ergebnis: Wer schreibt die Texte?

  • Schreiben Sie sie selbst, fragen Sie, welche Anleitung oder Struktur Sie bekommen.
  • Schreibt sie der Designer, fragen Sie, wie und auf welcher Grundlage, und ob sie im Preis enthalten sind.
  • Fragen Sie dasselbe zu den Fotos: Ihre eigenen, vom Fotografen oder aus einer Bilddatenbank?

Eine schöne Website mit austauschbaren Texten bringt meist dieselben Ergebnisse wie die alte.

Zu Eigentum und Zugängen

  • Auf wessen Namen wird die Domain registriert? Sie sollte auf Ihren Namen laufen, auch wenn der Designer sie verwaltet.
  • Bekomme ich Zugang zu Hosting und Website? Nach Abschluss und Bezahlung sollten Sie die Zugänge erhalten oder wissen, wie Sie daran kommen.
  • Kann ich die Website zu einem anderen Anbieter mitnehmen? Fragen Sie, was passiert, wenn Sie die Zusammenarbeit beenden.
  • Nutzen Sie kostenpflichtige Themes oder Plugins, und auf wen läuft die Lizenz? Läuft sie ab oder gehört sie dem Designer, sollten Sie das wissen.

Zum Preis und zum Umfang

  • Was genau ist im Angebot enthalten, und was nicht? Texte, Fotos, Sprachen, Formulare, grundlegende Suchmaschinenoptimierung, Impressum.
  • Wie wird bezahlt? Im Voraus, in Etappen oder am Ende.
  • Welche Kosten kommen danach? Hosting, Domain, Lizenzen, Wartung: wie viel und wie oft.

Vergleichen Sie Angebote nach dem, was sie enthalten, nicht nur nach dem Endpreis.

Zu dem, was danach kommt

  • Wer aktualisiert die Website und macht Backups? Eine ungepflegte Website wird angreifbar.
  • Kann ich Texte und Fotos selbst ändern? Und wenn nicht, was kostet jede Änderung?
  • Was passiert, wenn nach der Übergabe etwas nicht funktioniert? Fragen Sie nach einem Zeitraum für Fehlerbehebung.

Gute Zeichen und Warnsignale

Über die einzelnen Antworten hinaus zeigt sich die Arbeitsweise an einigen Details:

Gute Zeichen und Warnsignale

Gute Zeichen
  • Fragt nach Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden, bevor es ums Design geht
  • Schriftliches Angebot mit dem, was enthalten ist und was nicht
  • Domain und Zugänge laufen auf Ihren Namen
  • Zeigt echte Projekte und lässt Sie mit Kunden sprechen
  • Erklärt, was nach dem Start passiert
Warnsignale
  • Festpreis, ohne Ihr Projekt zu kennen
  • Garantierte „Platz 1 bei Google“-Versprechen
  • Domain oder Hosting auf seinen Namen, ohne Erklärung
  • Unklar, wer die Texte schreibt
  • Weder Vertrag noch schriftliche Bedingungen
Eigene Darstellung. Kein einzelnes Zeichen ist entscheidend, aber mehrere zusammen verdienen ein Gespräch.

Häufige Fragen zur Beauftragung eines Webdesigners

Wie viele Angebote sollte ich einholen?

Zwei oder drei reichen meist, um Ansätze und Preise zu vergleichen. Bei mehr wird ein sinnvoller Vergleich schwierig.

Ist ein freiberuflicher Designer oder eine Agentur besser?

Das hängt vom Projekt ab. Freiberufler bieten meist direkten Kontakt und weniger Zwischenstufen, Agenturen mehr Spezialisten für große Projekte. Wichtig ist, wer die Arbeit macht und wer Sie betreut.

Sollte ich einen Vertrag unterschreiben?

Ja, oder zumindest schriftliche Bedingungen akzeptieren: Umfang, Termine, Zahlung, Eigentum und was bei Abbruch des Projekts passiert.

Möchten Sie mir diese Fragen stellen?

Sehr gern. Ich arbeite mit schriftlichem Angebot, Texten inklusive beim individuellen Webdesign (ab 1.995 € zzgl. MwSt.), Übergabe der Zugänge nach Abschluss und veröffentlichten Bedingungen, die Sie vor der Entscheidung lesen können.

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